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Aktueller Pfarrbrief Oktober 2016

Gottesdienstordnung ab 24.8.2016

"Ihre Pfarrei verliert einen Pfarrer - aber sie gewinnt ein großes Team!"

Fotos: Meier (GD in MAH)

Pastorale Mitarbeiter/innen stellen sich den Gemeinden vor

Durchaus ein bisschen neugierig kamen die Gläubigen aus den drei Pfarreien St. Albertus Magnus, Maria am Hauch und St. Walburga in die Gottesdienste dieses Wochenendes, stellte sich doch das neue Pastoralteam im Rahmen der Eucharistiefeier vor.

Pfarrer Tobias Scholz (am Sonntag wegen Erkrankung vertreten durch Diakon Michael Sporrer) griff in seiner Predigt drei Begriffe aus der Welt der Berge auf: die Wanderstiefel, das Kletter- oder Sicherungsseil und die Brotzeit. Miteinander unterwegs seien die Mitglieder der drei Pfarreien, angewiesen auf und verbunden durch den gemeinsamen Glauben, der ihnen Halt gibt. - Die Verbindung untereinander symbolisierte ein langes Seil, an dem sich die Mitarbeiter/innen nach einigen Vorstellungsworten "festmachten":

  • Pfarrer Tobias Scholz
  • Kaplan Christof Sommer
  • Gemeindereferentin Irene Keil
  • Gemeindereferent Matthias Bögl
  • Gemeindereferentin Maria Asbach
  • P. Tadeusz Majszyk, Priesterlicher Mitarbeiter
  • Domkapitular i.R. Alois Ehrl, Priesterlicher Mitarbeiter
  • Diakon Ulrich Wiechers
  • Diakon Michael Sporrer
  • (Pfarrvikar P. Roy Pooppallil befindet sich derzeit im Heimaturlaub in Indien)

Damit nicht genug: das Seil schaffte auch eine Verbindung zu den Menschen in den Gemeinden und machte klar, dass das Mitarbeiterteam angewiesen ist auf viele, die "zupacken". - Die Hostienschale verwies schließlich auf Jesus Christus im Zeichen des Brotes, der das Volk Gottes unterwegs stärkt und nährt.    

Schon bei der Vorstellung der Mitarbeiter/innen und ihrer Tätigkeitsbereiche, aber auch beim anschließenden Kirchenratsch wurde klar, dass in einer engeren Kooperation viele Chancen liegen. Das macht Mut zur Zukunft - den Gemeinden wie dem Pastoralteam!   

Von: Irene Keil

Ab 1. September 2016: EIN Pfarrer für DREI Pfarreien

 

Pfr. Tobias Scholz beginnt seinen Dienst im "Pastoralen Raum Nürnberg Süd-West"

Foto: privat

Liebe Mitchristen!

 

Zum Beginn des neuen Schuljahres hat mich unser Bischof zum leitenden Pfarrer der Pfarreien Eibach/St. Walburga, Röthenbach/Maria am Hauch und Stein/St. Albertus Magnus ernannt.

 

Um Ihnen einen kleinen Eindruck zu vermitteln, wer denn "der Neue" ist, darf ich mich kurz vorstellen. Mein Name ist Tobias Scholz, ich bin 37 Jahre alt und stamme aus Ingolstadt-Oberhaunstadt. Nach der Kindergarten- und Grundschulzeit konnte ich das musische Gnadenthal-Gymnasium in Ingolstadt besuchen, das ich 1998 mit dem Abitur verließ.

 

Von Kindesbeinen an hat mich das kirchliche Leben begleitet: (Ober-) Ministrant, Organist, Mesner. Schon früh habe ich daher überlegt, vielleicht einmal Priester zu werden. So habe ich nach dem Zivildienst als Krankenpfleger im Klinikum Ingolstadt in Eichstätt und Benediktbeuern Theologie studiert. Nach dem Pastoralpraktikum in Abenberg und der Priesterweihe 2006 war ich Kaplan in Abenberg, Pleinfeld / St. Veit / Stirn / Walting, in der Dompfarrei sowie der Pfarrei St. Walburg in Eichstätt und Pfarrvikar in Roßtal. Die letzten sechs Jahre war ich Pfarrer der Pfarrei Rednitzhembach; fünf Jahre lang habe ich die Seelsorgeeinheit Schwabach geleitet.

 

Nun geht es weiter nach Eibach, Röthenbach und Stein. Sehr froh bin ich, dass mein treuer Begleiter, mein Zwergpudel Nicki, und meine Pfarrhaushälterin Birgit Wechsler mit ins Pfarrhaus in Eibach einziehen werden. Und auch mein bisheriger Nachbarpfarrer und Dekan, Domkapituar Alois Ehrl, wird seinen Ruhestand hier in unserem Pastoralen Raum verbringen.

 

Wenn ich an die neue Aufgabe denke, habe ich ein Bild aus meinen Sommerurlauben in Südtirol im Blick. Vor mir ist ein großer Berg: ein Berg aus fremden und eigenen Ansprüchen, aus Ihren und meinen Wünschen, aus Sätzen wie "so war es schon immer" oder "früher war es besser", ein Berg aus Veränderungen, Verantwortung, Bürokratie und offenen Fragen.

 

Gott sei Dank bin ich bei dieser 'Bergtour' nicht alleine unterwegs, sondern kann mit einem großen Pastoralteam an meiner Seite vorangehen, und auch mit Ihnen zusammen, liebe Brüder und Schwestern. So, wie beim Bergsteigen die Bergkameraden manchmal verbunden sind mit einem Seil, sind auch wir alle miteinander verbunden: durch unseren christlichen Glauben, der Halt und Hoffnung schenkt. Jeder von uns kann in unserer Weggemeinschaft das einbringen, was er gut kann, seine Berufung, seine Fähigkeiten, sein Gebet und vor allem Zeit für die Gemeinschaft. Dadurch gewinnen wir alle, und kommen gut voran. So, wie oben auf dem Berggipfel meist ein Kreuz steht, geht auch unser miteinander-Unterwegssein nicht blindlings irgendwohin, sondern hat ein Ziel und einen Grund: Jesus Christus. Auf dieses gemeinsame Unterwegssein mit Ihnen freue ich mich!

 

Bitten wir die Gottesmutter Maria, die Mutter der Barmherzigkeit, dass sie unsere Weggemeinschaft mit ihrem mütterlichen Schutz und Segen begleite. Beten wir füreinander!

 

Herzliche Segensgrüße,

Ihr Pfarrer Tobias Scholz

Kaplan aus Burundi feiert Nachprimiz in Nürnberg und Stein

Ein Partnerschaftsprojekt hat im Jahr 2012/13 Beziehungen gestiftet zwischen Nürnberg-Eibach und Burundi: die Eibacher unterstützten mit vielen Aktionen den Bau des  Pastoral- und Sozialzentrums "St. Willibald und Walburga" in Bugendana.

Privat Nduhirubusa, damals noch Theologiestudent in Eichstätt, wurde inzwischen von Erzbischof Simon Ntamwana (Gitega/Burundi) zum Priester geweiht. Seit September 2015 ist der junge Priester Kaplan in Bugendana und fühlt sich dadurch dem Bistum Eichstätt umso mehr verbunden.

Im Rahmen eines Deutschlandaufenthalts besucht er auch den Pastoralen Raum Nürnberg-Südwest und feiert in allen drei Pfarreien eine Nachprimiz:

·         am Samstag, 24. September, 16.30 Uhr, in der Kapelle des Caritas-Seniorenheims St. Albertus Magnus, Stein 

·         Sonntag, 25. September, 8.00 Uhr, in der Kirche Maria am Hauch, N-Röthenbach,
und um 10.00 Uhr in der Kirche St. Walburga, N-Eibach

Ökumene: Was verbindet? Was trennt?

Ein Haus mit vielen Wohnungen: So lässt sich - vereinfacht - die Ökumene beschreiben. Das Haus, das viele Kirchen und Gemeinschaften beherbergt, umspannt die ganze Welt. Die Familien in diesem Gebäude sind Katholiken, Protestanten, Orthodoxe, Kopten, Altkatholiken, Anglikaner und Freikirchler.

Jahreslosung 2017 Gott spricht: "Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch." Ez 36,26 (E)

11.3.2017 evangelische und katholische Christen feiern gemeinsam den 500. Jahrestag der Reformation

Es ist ein Durchbruch und er kam durchaus überraschend: Auf höchster Ebene haben sich die evangelische und die katholische Kirche in Deutschland auf ein gemeinsames Programm zum 500-jährigen Reformationsjubiläum 2017 geeinigt. Wie der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm am Montag bei einer Pressekonferenz mitteilten, wollen beide Kirchen das Jubiläum in einer ganzen Reihe von Veranstaltungen gemeinsam begehen.

 

Die Kirchen stünden in der gemeinsamen Verantwortung, durch das Reformationsgedenken im Jahr 2017 die Annäherung untereinander nicht zu  "gefährden", sondern im Gegenteil "die Einheit im Glauben sichtbar" zu machen, begründete Marx die Initiative. Dass es sich hier um einen bedeutenden, fast historischen Schritt handelt, machen die Kirchen selbst in der Wortwahl deutlich, mit der sie auf die gemeinsamen Veranstaltungen hinweisen: Während Feiern zum Reformationstag bislang Anlass zur "Abgrenzung" voneinander gewesen seien, solle das 2017 "erstmals anders werden", heißt es in den einleitenden Worten einer gemeinsamen Pressemitteilung.

 

Versöhnungsgottesdienst und zwei Tagungen

Symbolträchtig dürfte ein gemeinsamer Versöhnungsgottesdienst werden, den die Konfessionen für den 11. März 2017 in der Fastenzeit vereinbart haben. Darin wollen sie "Buße und Vergebungsbitte verbinden" und gegenseitige Versöhnungsgesten austauschen. Evangelische und katholische Gemeinden in ganz Deutschland sind eingeladen, auch auf regionaler Ebene solche Gottesdienste zu feiern. Schon im Herbst 2016 fahren Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der EKD zusammen ins Heilige Land, um sich der gemeinsamen Quellen des Glaubens zu versichern.