Zum Inhalt springen

Aktueller Pfarrbrief Juli/August/September 2016

17.7.2016 Pfarrfest in St. Albertus Magnus - Verabschiedung von Pfarrer Stanczak

Anlässlich unseres diesjährigen Pfarrfestes wurde auch unser sehr hoch geschätzter Pfarrer Stanczak verabschiedet. Hier einige Bilder und Eindrücke dieser bewegenden Feier

„Meine Zeit steht in Deinen Händen“

Liebe Pfarreiangehörige, liebe Steiner,

mit diesen Worten aus dem Psalm 31 möchte ich mich von Ihnen verabschieden. Die Steiner Zeit dauerte sieben Jahre. Es war eine gute Zeit! Im September 2009 habe ich hier begonnen als Pfarrvikar unter Pfr. Anton Schatz, dann war ich Pfarradministrator und schließlich wurde ich zum Pfarrer ernannt. Hier in Stein habe ich viel gelernt. Hier war ich als Priester zum ersten Mal selbstständig, die Kaplanszeit war vorbei und es kamen auf mich viele Aufgaben und viel Verantwortung zu, sowohl in der Verwaltung wie auch in der Pastoral. Eine Pfarrei ist wie eine Firma die kompetent verwaltet werden muss. Diese zahlreichen Aufgaben habe ich gerne gemacht, auch wenn bei manchem ich mir Gedanken gemacht habe: „Warum muss ich mehrere Berufe ausüben und woher finde ich dafür Zeit und Kraft?“. Solche Gedanken kamen mir durch den Kopf in den Zeiten wo ich zum Beispiel die Baustellen betreut habe. Und doch fand ich die Kraft, die eigene und die Ihre, auch Zeit fand ich dafür. Mit Hilfe der Ehrenamtlichen habe ich es geschafft, auch andere „Finanzangelegenheiten“. Dafür ein herzlicher Dank an unsere Kirchenverwaltung und meine Kirchenpflegerin. Als Pfarrer habe ich in unserer Pfarrgemeinde eine Schar an Ehrenamtlichen erlebt, die das Leben in der Pfarrei bereichert haben, sei es in der Kinder –und Jugendpastoral, in der Seniorenarbeit, im Pfarrgemeinderat oder Pfarrbriefteam, bei der Betreuung unserer Webseite, in unserer KiTa im Elterbeirat und im Förderverein, im musikalischen Bereich, in der Pfarrbücherei, bei handwerklich und körperlich schweren Arbeiten wie Baustellen oder Renovierungsarbeiten oder beim Kircheputzen oder in der Organisation von Begegnungen und Gottesdiensten. Ihnen, liebe Ehrenamtliche, ein herzliches Vergelts Gott! Ihre Arbeit hat bei uns Spuren hinterlassen, die materiellen und die seelischen. Die Hauptaufgabe für einen Priester ist immer die Seelsorge. Auch hier war ich nicht allein. Ich danke meinem Team für die Zusammenarbeit in der Verwaltung und in der Pastoral. Herzlicher Dank an alle Ehrenamtlichen die mich dabei unterstützt haben und zum Beispiel meine Botschaft an die Pfarreiangehörigen weitergetragen haben. Ich denke hier an die Austräger der Pfarrbriefe und Geburtstagskarten. So konnten auch diejenigen erreicht werden, die aus Krankheits- oder anderen Gründen nicht in die Kirche kommen können. Ganz herzlicher Dank gilt den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates. Sie haben sich Zeit genommen um das Pfarrgemeindeleben mit zu gestalten und zu bestimmen, außerdem war es immer für mich eine Freude Sie bei den Sitzungen zu erleben. Ganz besonderer Dank gilt den vielen Ehrenamtlichen, die im liturgischen Dienst standen: Mesner und Mesnerinnen, Kommunionhelfer und Lektoren. Ich konnte mich immer auf Sie verlassen und die Sakristei betreten mit der Zuversicht, Alles ist vorbereitet, die Messe kann beginnen. Ein großer Dank an unseren Hausmeister für seine unermüdliche Sorge um alle technischen Abläufe und um die Ordnung am Kirchengelände und am Spielplatz der KiTa. Ich danke besonders Euch, meine lieben Ministranten, für Eueren treuen Dienst am Altar und für freundliche Begegnungen in der Sakristei, beim Radfahren, in den Gruppenstunden oder sonst wo auch immer. Ich bedanke mich auch ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit mit unserer KiTa, unserem Caritas-Seniorenheim und der Sozialstation, mit dem Heim „Guttknechtshof“, der Wohnanlage St. Michael, den Steiner Vereinen und den Dienststellen der Stadt Stein. Besonders freute ich mich über die ökumenische Zusammenarbeit. Euch liebe evangelische Mitchristen und Euch liebe Kollegen Pfarrer und Pfarrerinnen und allen Seelsorgern ein herzlicher Dank! Mein herzlicher Dank für die gute Zusammenarbeit in der Seelsorgeeinheit Nürnberg Süd-West geht an die Pfarrgemeinden St. Walburga in Eibach und Maria am Hauch in Röthenbach. Die Zeit in St. Albertus Magnus in Stein war vor Allem für mich eine gute Zeit der Begegnung mit den Mitmenschen, in Freud und Leid. Für jedes Gespräch, jedes Gebet, jede Begegnung und jeden gemeinsamen Gottesdienst sage ich ein herzliches Vergelts Gott! Ich nehme sie mit auf dem Weg nach Delitzsch bei Leipzig. Dort werde ich zum 1. September meinen Dienst als Militärpfarrer antreten und für die Unteroffizierschule in Delitzsch und die  Kommandokaserne in Leipzig zuständig sein. Der Schwerpunkt ist, den lebenskundlichen Ethikunterricht zu erteilen für die mehr als tausend Soldaten, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit und ihrer Weltanschauung, den Soldaten als Ansprechpartner und Seelsorger zur Seite zu stehen und sie in den oft schwierigen Auslandseinsätzen zu begleiten. Schaffe ich das Alles? Ja, denn, wie der Psalmist sagt: „Meine Zeit steht in Deinen Händen“. Die „Steiner Zeit“ geht zu Ende. Sie wird mich aber weiter begleiten in der „Bundeswehr-Zeit“ in Delitzsch und im fernen Ausland. Ich bin fest überzeugt, dass die Zeit, die mir bevorsteht, auch in Gottes Händen steht. So gehe ich gelassen und zuversichtlich in die Zukunft.Es war eine gute Zeit bei Euch liebe Steiner! Danke dafür! Ich habe bei meinem Dank absichtlich niemanden namentlich genannt. Die Liste wäre so lang geworden, dass sie den Rahmen für mein Abschiedswort gesprengt hätte.
Herzliche Einladung zum Pfarrfest, an dem auch meine Verabschiedung stattfindet und wir uns persönlich begegnen können! Bleiben wir weiterhin im Gebet verbunden.
Gott segne Euch! Euer Pfarrer Janusz Stanczak

17.7.2016 Verabschiedung unseres Pfarrers Stanczak

Verabschiedung Pfarrer Stanczak

 Zu unserem großen Bedauern tritt unser Pfarrer Janusz Stanczak nach einem siebenjährigen Dienst hier in St. Albertus Magnus in Stein zum 1. September 2016 eine neue Stelle als Militärpfarrer an. Deswegen wollen wir ihn im Rahmen unseres Pfarrfestes am 17.7.2016 mit einem Familiengottesdienst und um 14 Uhr mit einem kurzen Festakt gebührend verabschieden.

Im Namen des Pfarrgemeinderates

Werner Süßmann

Der Lebensweg von Pfarrer Stanczak

Hier wird der Lebensweg von Pfarrer Stanczak beschrieben

"Wer ist der Neue? Wie tickt der Neue?"

Pfarrliche Gremien lernen Pfarrer Tobias Scholz kennen

Pfarrer Tobias Scholz, ab September Leiter der drei Pfarreien Maria am Hauch, St. Albertus Magnus und St. Walburga, lud am 1. Juni sämliche Kirchenverwaltungsmitglieder, Pfarrgemeinderäte und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen aus Röthenbach, Eibach und Stein zu einem ersten Treffen ein.

Unter dem Motto "Wer ist der Neue? Wie tickt der Neue?" erzählte er von markanten Stationen seines Lebens und Wirkens und zeigte Fotos dazu. Bei der Unterschiedlichkeit der Wünsche und Erwartungen an den neuen Pfarrer bat er darum, ihn nicht als "Superman" oder "Mr. Perfect" zu sehen. Vielmehr gebiete es die neue Situation, Schwerpunkte zu setzen und sich vom Bild des "allzuständigen" Pfarrers zu verabschieden. Er sehe sich gemeinsam mit seinem großen Mitarbeiterteam in der Leitungsverantwortung.

Für das Zusammenleben und -wirken der drei Pfarreien fand er ein anschauliches Bild in den "Drei Zinnen". Wie diese markante Gebirgsfomation in den Dolomiten seien die drei Pfarreien ein Stück weit eigenständig - und doch verbinde sie ein gemeinsames Fundament: der Glaube.

Bildnachweis für Foto: "Drei Zinnen":
www.suedtirolerland.it/images/cms/754x435/C-P8140198-drei-zinnen-sexten_ED.jpg

30.7.-12.9.2016 Sommerferien in Bayern

Ökumene: Was verbindet? Was trennt?

Ein Haus mit vielen Wohnungen: So lässt sich - vereinfacht - die Ökumene beschreiben. Das Haus, das viele Kirchen und Gemeinschaften beherbergt, umspannt die ganze Welt. Die Familien in diesem Gebäude sind Katholiken, Protestanten, Orthodoxe, Kopten, Altkatholiken, Anglikaner und Freikirchler.

Jahreslosung 2017 Gott spricht: "Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch." Ez 36,26 (E)

11.3.2017 evangelische und katholische Christen feiern gemeinsam den 500. Jahrestag der Reformation

Es ist ein Durchbruch und er kam durchaus überraschend: Auf höchster Ebene haben sich die evangelische und die katholische Kirche in Deutschland auf ein gemeinsames Programm zum 500-jährigen Reformationsjubiläum 2017 geeinigt. Wie der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm am Montag bei einer Pressekonferenz mitteilten, wollen beide Kirchen das Jubiläum in einer ganzen Reihe von Veranstaltungen gemeinsam begehen.

 

Die Kirchen stünden in der gemeinsamen Verantwortung, durch das Reformationsgedenken im Jahr 2017 die Annäherung untereinander nicht zu  "gefährden", sondern im Gegenteil "die Einheit im Glauben sichtbar" zu machen, begründete Marx die Initiative. Dass es sich hier um einen bedeutenden, fast historischen Schritt handelt, machen die Kirchen selbst in der Wortwahl deutlich, mit der sie auf die gemeinsamen Veranstaltungen hinweisen: Während Feiern zum Reformationstag bislang Anlass zur "Abgrenzung" voneinander gewesen seien, solle das 2017 "erstmals anders werden", heißt es in den einleitenden Worten einer gemeinsamen Pressemitteilung.

 

Versöhnungsgottesdienst und zwei Tagungen

Symbolträchtig dürfte ein gemeinsamer Versöhnungsgottesdienst werden, den die Konfessionen für den 11. März 2017 in der Fastenzeit vereinbart haben. Darin wollen sie "Buße und Vergebungsbitte verbinden" und gegenseitige Versöhnungsgesten austauschen. Evangelische und katholische Gemeinden in ganz Deutschland sind eingeladen, auch auf regionaler Ebene solche Gottesdienste zu feiern. Schon im Herbst 2016 fahren Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der EKD zusammen ins Heilige Land, um sich der gemeinsamen Quellen des Glaubens zu versichern.